Metallbeschichtung

Borbeschichtung

Bor kommt in der Natur nur in sauerstoffhaltigen Verbindungen vor.

Bormodifikationen haben physikalische und chemische Ähnlichkeit mit Hartkeramiken wie Siliziumcarbid oder Wolframcarbid.

Eine der wichtigsten Modifikationen stellt das Bornitrid dar. Dieses tritt in zwei Modifikationen auf. Das β-Bornitrid liegt in der von der Diamantstruktur abgeleiteten Zinkblende-Struktur vor und ist ein Hartstoff mit einer Härte etwas unterhalb der von einem Diamanten. Die zweite Modifikation ist das hexagonale Bornitrid. Dieses weißt eine sehr gute Antihaftwirkung auf, welche bei Gussprozessen zum Tragen kommt.

Bornitrid lässt sich im Vergleich zu Diamantschichten bei hoher Temperatur einsetzen, da es auch dann nicht mit dem Luftsauerstoff reagiert. Es ist zwar etwas weniger hart als Diamant, seine Härte nimmt jedoch bei steigender Temperatur nicht so stark ab, so dass Diamant unter Hitzeeinwirkung mit Bornitrid geschliffen werden kann.

Eine Borbeschichtung kann zum Beispiel bei Schleif/Schneidstoffen eingesetzt werden außerdem weist sie einen hohen Grad an Neutronen Absorptionsfähigkeit auf (wichtig in Kernkraftwerken).

Des Weiteren weist Bor in Kombination mit Metallen (Boride) eine hohe Härte und Verschleißschutz auf.

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Bor-Platte

Bor auf Glasplatte

 

Video zur Borbeschichtung